Produktinfo

Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse e.V.
Digitale Geschäftsmodelle
Auswirkungen zunehmender Komplexität auf Prüfung Revision und Controlling
ISBN: 978-3-8021-2190-6
Erschienen: Oktober 2018
Seiten: ca.  110
Preis: ca. 39,00 €
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Ausführliche Beschreibung:

Digitale Geschäftsmodelle - Auswirkungen zunehmender Komplexität auf Prüfung Revision und Controlling

Neue digitale Geschäftsmodelle verändern die Wirtschaft grundlegend. Dieses Buch beschreibt die Auswirkungen auf Prüfung, Revision und Controlling.

Themen sind u.a.

  • Die Herausforderungen eines Wirtschaftsprüfer 2.0 im digitalen Ökosystem
  • Kommt mit der Digitalisierung das Ende der Gesellschaft?
  • Praktische Erfahrungen mit und durch die digitale Transformation in der Prüfung 
  • Die Mathematik hinter Google und deren Einfluss auf Geschäftsmodelle
  • Digitalisierung – endlich machen wir uns überflüssig
  • Die systematische Visualisierung als Antwort auf die komplexer werdende Betriebsprüfungssituation

Rezension
aus der WPg 18/2019

Beginnen wir einmal mit dem Fazit: „Aus der Misere, in die uns Digitalisierung gebracht hat, kommen wir nur durch die Segnungen der Digitalisierung.“ 

Kaum einer der sich zum Thema „Digitalisierung“ äußernden sieben Autoren kommt ohne eine Wertung aus. Sie reicht 
von sachlicher Kritik bis zur Dystopie, so die Wortwahl von Sven Enger. Es gibt kaum ein „Ja“ ohne ein „Aber“. Andrea Bruckner lobt die Möglichkeiten, mittels Digitalisierung die Prozesse der Leistungserzeugung in der Ergebnisrechnung individuell abbilden zu können. Zugleich bedeutet Individualisierung für die – ebenfalls durch Digitalisierung getriebene – Globalisierung ein großes Hemmnis. Selbst bei der sachlichen Darstellung der Methode des „Page Ranking“ verzichtet Michael Eisermann nicht auf einen Hinweis zu möglichen Gefahren durch Manipulation. Digitalisierung löst Probleme und schafft zugleich neue. Und um diese neuen Probleme zu lösen, bedarf es – glücklicherweise – noch des Menschen. So wendet sich der Blick des Wirtschaftsprüfers von den Daten zu den Algorithmen, die die Daten liefern, wie es Stefan Groß beschreibt. Dabei entziehen sich für Harald Lesch gerade diese Algorithmen unserer Beobachtung aufgrund ihrer Komplexität und der Geschwindigkeit, mit der sie ablaufen. Als Beispiel führt er den Hochgeschwindigkeitsbörsenhandel an. Es erscheint in manchen Darstellungen Digitalisierung wie der Golem, in anderen verschmelzen Datennetze und Habitat zu einem digitalen Ökosystem, taumelnd zwischen Sicherheit und dem Verlust an Sicherheit, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. 

Am Ende des Buches stellt sich die Frage, ob Digitalisierung zu verstehen ist als die konsequente technikgetriebene Weiterentwicklung der Buchungsmaschine der 1930er Jahre oder ob es sich um eine Revolution handelt, angefacht von der Macht Einzelner. Sicherlich hilft auch hier die Frage: „Cui bono? – Wem gereicht Digitalisierung zum Vorteil?“ Oder anders gewendet: „Was muss man ändern, um von den Segnungen der Digitalisierung profi tieren zu können?“ Denn eines ist klar: Das, was wir Digitalisierung nennen, bedeutet zunächst einmal Veränderung – wie der Klimawandel. Wir können nicht den Wind beeinfl ussen, sondern nur die Segel anders setzen. » Alexander Dietzel 

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